Tipps für Erstsemester

Labyrinth Unicampus, Foto: kawwsu92_flickr
Für tausende junge Männer und Frauen in Deutschland beginnt in den kommenden Wochen ein neuer Lebensabschnitt: Das Wintersemester 2011 / 2012 beginnt und damit strömen wieder frisch immatrikulierte Studenten in die Hochschulen. Viele sind dabei von der Organisation einer Universität überfordert und geraten in Stress oder brechen schnell das Studium ab. Solche Komplikationen lassen sich aber leicht vermeiden, wenn man als Erstsemester ein paar einfache Regeln beachtet.
Viele Unis bieten Orientierungs- oder Einführungstage an. Das ist eine ausgezeichnete Gelegenheit, das System Uni zu verstehen und auch Kommilitonen kennenzulernen. Wer sich sofort mit anderen Studierenden vernetzt, bleibt mit seinen Sorgen, Fragen und Problemen nicht allein und findet sofort Anregungen und Hilfestellungen.
Ein Blick in die Prüfungsordnung ist auch nicht verkehrt: Denn viele Veranstaltungen werden sehr unterschiedlich gewichtet. Für eine entscheidende Klausur sollte also mehr Zeit und Aufwand eingeplant werden als für ein nebensächliches Referat, das nicht in die Endnote eingeht. Die Prüfungsordnung verrät auch wichtige Fristen und Abgabedaten.
Wichtig ist auch, sich im Klaren darüber zu sein, dass eine Hochschule viel Selbstständigkeit erfordert: Hier wird man nicht mehr wie zu Schulzeiten an die Hand genommen. Für Professoren ist die Lehre nur ein Teil ihres Berufes – die Verantwortung, den nötigen Stoff zu verstehen, liegt eher bei den Studenten selbst. Oft hilft es, direkt mehrere Veranstaltungen beim gleichen Prof zu belegen, um wahrgenommen zu werden und sich an seinen Stil zu gewöhnen.
Es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten: Im Zweifelsfall lieber sofort nachfragen. Wer sich das nicht vor den versammelten Studierenden traut, kann ja auch immer noch nach der Vorlesung zum Prof gehen. Wichtig ist auch, beim Lernen genug Pausen zu machen und ausreichend zu Schlafen. Nur so kann das Gelernte in das Langzeitgedächtnis gelangen. Und zu guter Letzt gilt: Man muss auch mal ausspannen! Die Uni ist zwar wichtig, sollte aber nicht völlig das eigene Leben bestimmen. Viele Hochschulen bieten zum Entspannen optimale Gelegenheiten, etwa beim Hochschulsport oder in Sprachkursen.