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	<title>Das Geschichts-Magazin</title>
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		<title>Die erste Universität der Welt</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Apr 2012 10:58:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>
		<category><![CDATA[Ägypten]]></category>

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		<description><![CDATA[Die erste Universit&#228;t der Welt entstand nicht etwa in Europa oder der USA, sondern in &#196;gypten. Genauer gesagt in der heutigen Hauptstadt Kairo, die gleichzeitig auch die gr&#246;&#223;te Stadt der arabischen Welt ist. Im Jahre 972 aber wurde die Stadt gerade erst gegr&#252;ndet, nachdem eine kriegerische Sekte, die schiitischen Fatimiden, einen dreij&#228;hrigen Kreuzzug gegen &#196;gypten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_7200" class="wp-caption alignleft" style="width: 234px"><img class="size-medium wp-image-7200" title="&copy; PRILL Mediendesign - Fotolia.com" src="http://www.living-history-network.de/wp-content/uploads/2012/04/wpid-9832ddd6d5aa0eca7cd12efbaa971c66.jpeg" alt="&copy; PRILL Mediendesign - Fotolia.com" width="224" height="300" /><p class="wp-caption-text">&copy; PRILL Mediendesign - Fotolia.com</p></div>
<p>Die erste Universit&auml;t der Welt entstand nicht etwa in Europa oder der USA, sondern in &Auml;gypten. Genauer gesagt in der heutigen Hauptstadt Kairo, die gleichzeitig auch die gr&ouml;&szlig;te Stadt der arabischen Welt ist. Im Jahre 972 aber wurde die Stadt gerade erst gegr&uuml;ndet, nachdem eine kriegerische Sekte, die schiitischen Fatimiden, einen dreij&auml;hrigen Kreuzzug gegen &Auml;gypten f&uuml;r sich entscheiden konnten. Die erste Universit&auml;t der Welt sollte gemeinsam mit einer Moschee die Vormacht der religi&ouml;sen Gemeinschaft sichern, die auch wirklich rund 200 Jahre anhielt.</p>
<p>Al-Azhar wurde die Uni getauft, was &uuml;bersetzt so viel wie die &bdquo;Bl&uuml;hende&ldquo; hei&szlig;t. Das ist eine Anspielung an den Beinamens Fatimas, der Tochter des muslimischen Propheten. Und noch immer gilt die Uni als wichtigste Glaubensautorit&auml;t der Sunniten. Doch was einst eine streng gl&auml;ubige Eliteuni war, ist mittlerweile zu einer gigantischen Massenuni geworden. Aber angenommen wird nur, wer sich schon fr&uuml;h f&uuml;r den Weg der &bdquo;Bl&uuml;henden&ldquo; entschieden hat: Rund 7.000 Grund- und Oberschulen betreibt die Gemeinschaft in <a href="http://www.aegypten-online.de/">&Auml;gypten</a> und 16 islamische Zentren im Ausland, die ebenfalls auf ein Studium an der Al-Azhar vorbereiten.</p>
<p>Viele namhafte Gelehrte und Religionswissenschaftler der islamischen Welt kommen an der Universit&auml;t zusammen. Von den Rechtsgelehrten kann jeder vom einfachen B&uuml;rger bis zum hochkar&auml;tigen Politiker so genannte &bdquo;Fatwas&ldquo;, also Ratschl&auml;ge oder Rechtsgutachten, einholen. Vor allem die &auml;gyptischen Staatsoberh&auml;upter greifen immer wieder auf diesen Dienst zur&uuml;ck, um ihre Politik auch religi&ouml;s zu legitimieren und die gro&szlig;e Gemeinschaft der strenggl&auml;ubigen Menschen im Land nicht zu ver&auml;rgern. Pr&auml;sident Sadat etwa fragte wegen seiner Friedenspolitik mit Israel nach, der Nachfolger Mubarak holte sich gr&uuml;nes Licht f&uuml;r sein Kontrollprogramm f&uuml;r Geburten. Ob wir ach so gelehrten Europ&auml;er nicht am Ende noch etwas aus &Auml;gypten lernen k&ouml;nnen?</p>
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		<title>Friedrich der Dritte: Tagebücher veröffentlicht</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Mar 2012 15:52:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Friedrich III.]]></category>
		<category><![CDATA[Kaiser Wilhelm]]></category>
		<category><![CDATA[Preußen]]></category>

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		<description><![CDATA[Friedrich III. trat nach dem Tod seines Vaters Kaiser Wilhelm I. dessen Nachfolge an. Er regierte 99 Tage, bis er seinem Kehlkopfkrebs erlag. Darauf folgte das &#8220;Pers&#246;nliche Regiment&#8221; seines Sohnes, Wilhelm II., der, anders als es sein Vater getan h&#228;tte, einen Machtkampf gegen Otto von Bismarck losbrach und ihn schlie&#223;lich nach zwei Jahren f&#252;r sich [...]]]></description>
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<p><dfn><div id="attachment_6052" class="wp-caption alignleft" style="width: 191px"><img class="size-medium wp-image-6052" title="panthermedia.net/Georgios Kollidas" src="http://www.living-history-network.de/wp-content/uploads/2012/03/wpid-7753dcbe8daef6a91b1a4ee7a5330994.jpeg" alt="panthermedia.net/Georgios Kollidas" width="181" height="272" /><p class="wp-caption-text">panthermedia.net/Georgios Kollidas</p></div></dfn></p>
<p>Friedrich III. trat nach dem Tod seines Vaters Kaiser Wilhelm I. dessen Nachfolge an. Er regierte 99 Tage, bis er seinem Kehlkopfkrebs erlag. Darauf folgte das &#8220;Pers&ouml;nliche Regiment&#8221; seines Sohnes, Wilhelm II., der, anders als es sein Vater getan h&auml;tte, einen Machtkampf gegen Otto von Bismarck losbrach und ihn schlie&szlig;lich nach zwei Jahren f&uuml;r sich entschied. Nicht die beste Entscheidung, denn so wurde das Kaiserreich auf die Bahn gelenkt, die schlie&szlig;lich in den Ersten Weltkrieg und den Untergang der Hohenzollernmonarchie f&uuml;hrt.</p>
<p>Kaiser Friedrich III. hat ab seinem 16. Lebensjahr Tagebuch gef&uuml;hrt &#8211; bis zu seinem Tod am 15. Juni 1888. Diese Aufzeichnungen werden heute im <a href="http://www.gsta.spk-berlin.de/" target="_blank">Geheimen Staatsarchiv Preu&szlig;ischer Kulturbesitz</a> in Berlin-Dahlem aufbewahrt. Heinrich Otto Meisner stellte im Jahr 1929 eine Auswahl an Ausz&uuml;gen der Jahre von 1848 bis 1866, dem Ende des Preu&szlig;isch-&Ouml;sterreichischen Krieges, zusammen. Nun hat der Mainzer Historiker Winfried Baumgart den Zeitraum zwischen 1866 und 88 in relevanten Ausz&uuml;gen herausgegeben. Das Originalmanuskript umfasst 23 B&auml;nde.</p>
<p>Diese Ver&ouml;ffentlichung kl&auml;rt nun auch endg&uuml;ltig die Frage, ob Friedrich III. ein fortschrittliches Zeitalter in Preu&szlig;en-Deutschland eingeleitet h&auml;tte. Es wurde n&auml;mlich immer gemunkelt, dass er mit den liberalen Ideen seiner Frau, Victoria von Gro&szlig;britannien und Irland, gelieb&auml;ugelt und einen Systemwechsel hin zum Parlamentarismus eingeleitet h&auml;tte. Nun aber stellte sich heraus, dass ihm wohl die milit&auml;rische Richtung am preu&szlig;ischen K&ouml;nigshof eher zusagte. Allerdings wird durch die Ausz&uuml;ge auch klar, dass ihm das lange Warten auf die Thronfolge langsam zerm&uuml;rbt hat. An seinem 50. Geburtstag lautet der Eintrag: &#8220;M&uuml;&szlig;iger Zuschauer, an t&auml;gliche Entsagung, Selbst&uuml;berwindung &uuml;ber ein Menschenalter gew&ouml;hnt, verurtheilt die besten Jahre unt&auml;tig zuzubringen [...]. Ich altere f&uuml;hlbar, u. h&auml;tte ich nicht Frau u. Kinder als mein Alles &#8211; l&auml;ngst w&uuml;nschte ich aus der Welt zu scheiden.&#8221;</p>
</div>
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		<title>Die Himmelsscheibe von Nebra</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Feb 2012 10:16:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Achäologie]]></category>
		<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
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		<category><![CDATA[Steinzeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Himmelsscheibe von Nebra gehört zu den ältesten bekannten konkreten Darstellungen des Kosmos und erregte bei ihrem Fund internationale Aufmerksamkeit. Es handelt sich dabei um eine Bronzescheibe mit Goldapplikationen, welche um 1600 v. Chr. auf dem Mittelberg bei Wangen (in der Nähe von Nebra) vergraben wurde. Am 4. Juli 1999 wurde sie dort von Raubgräbern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4827" class="wp-caption alignleft" style="width: 166px"><img class="size-medium wp-image-4827 " title="Universum © PaulPaladin " src="http://www.living-history-network.de/wp-content/uploads/2012/02/wpid-fbe6df4645b93d198c4555e6af61ab25.jpeg" alt="Universum © PaulPaladin " width="156" height="104" /><p class="wp-caption-text">Universum © PaulPaladin </p></div>
<p>Die Himmelsscheibe von Nebra gehört zu den ältesten bekannten konkreten Darstellungen des Kosmos und erregte bei ihrem Fund internationale Aufmerksamkeit. Es handelt sich dabei um eine Bronzescheibe mit Goldapplikationen, welche um 1600 v. Chr. auf dem Mittelberg bei Wangen (in der Nähe von Nebra) vergraben wurde. Am 4. Juli 1999 wurde sie dort von Raubgräbern gefunden und ausgegraben. Mittlerweile gehört sie zum Landesmuseum für Vorgeschichte Sachsen Anhalt in Halle.</p>
<p>Sie ist die Basis für eine im Jahre 2005 gestartet Tourismusroute. Die sogennanten &#8220;Himmelswege&#8221; geben dem Besucher spannende Einblicke in bedeutende archäologische Funde. Sie verbinden vier Orte miteinander an denen archäologische Geschichte geschrieben wurde. Interessenten müssen hier auch nicht lange nach <a href="http://www.hrs.de/hotel/">Hotels suchen</a>. In den Orten und auch ringsherum ist ein breites Angebot an Hotels und Unterkünften zu finden.</p>
<p>Die Tour beginnt in Halle, im Landesmuseum für Vorgeschichte. Hier sind wertvolle Exponate aus der <a href="http://www.landschaftsmuseum.de/Seiten/Lexikon/Bronzezeit.htm">Bronzezeit</a> zu bestaunen. Außerdem ist dies der Ort, an der die Himmelsscheibe von Nebra, welche inzwischen über 3600 Jahre alt ist, zu sehen ist. Der Fundort, Nebra, bildet den zweiten Part der &#8220;Himmelsroute&#8221;. Auch wenn die Himmelsscheibe nicht mehr dort ist, ist sie ständig anwesend. 1997 wurde dort die &#8220;Arche Nebra&#8221;, ein Besucherzentrum errichtet. Vor Ort werden die Besucher durch aufwendige Inszenierungen über das Leben in der Bronzezeit informiert.</p>
<p>Im kleinen Ort Goseck kann das 7000 Jahre alte Sonnenobservatorium besichtigt werden. Ein Infopoint im Schloss Goseck gibt den Besuchern einen Einblick in die Steinzeit. Auch der älteste Monumentalbau mit astronomischer Funktion in Europa, die Kreisgrabenanlage, ist hier zu bestaunen. Der vierte bedeutende Ort der &#8220;Himmelsroute&#8221; ist Langeneichstädt. Hier kann ein jungsteinzeitliches Steinkammergrab besichtigt werden. Die Replik eines Menhirs (besonderer Stein) mit Richtung, bekannt als Dolmengöttin, ist ein weiterer Anziehungspunkt für interessierte Besucher.</p>
<p>Die &#8220;Himmelsroute&#8221; verbindet auf kurzweilige und interessante Art und Weise Geschichte, Religion und Achäologie zu einem interessanten Themenfeld. Sie entführt den Besucher in eine längst vergangene Zeit</p>
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		<title>Der Ursprung des Valentinstags</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Feb 2012 13:04:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Antike]]></category>
		<category><![CDATA[Blumen]]></category>
		<category><![CDATA[Kommerz]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Valentinstag]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Valentinstag &#8211; die einen lieben ihn, weil er der Tag der Liebe und Zuneigung ist, die anderen finden, er ist lediglich ein Kommerztag, der von der Industrie erfunden worden ist, damit mehr Blumen und S&#252;&#223;igkeiten gekauft werden. Doch auch wenn die Blumen- und Pralinenh&#228;ndler ihr Geld mit dem Tag machen, der Valentinstag ist nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><dfn><div id="attachment_4592" class="wp-caption alignright" style="width: 195px"><img class="size-medium wp-image-4592" title="Valentinstag Â© detailblick - Fotolia.com" src="http://www.living-history-network.de/wp-content/uploads/2012/02/wpid-6809e5499cfbe1cd95f9ec48816da7e2.jpeg" alt="Valentinstag Â© detailblick - Fotolia.com" width="185" height="172" /><p class="wp-caption-text">Valentinstag Â© detailblick - Fotolia.com</p></div></dfn></p>
<p>Der Valentinstag &#8211; die einen lieben ihn, weil er der Tag der Liebe und Zuneigung ist, die anderen finden, er ist lediglich ein Kommerztag, der von der Industrie erfunden worden ist, damit mehr Blumen und S&uuml;&szlig;igkeiten gekauft werden.</p>
<p>Doch auch wenn die Blumen- und Pralinenh&auml;ndler ihr Geld mit dem Tag machen, der Valentinstag ist nicht so hinterh&auml;ltig entstanden, wie ihm viele Zweifler seine schlechten Absichten zuschreiben.</p>
<p>Der Valentinstag ist eine Jahrhunderte alte Tradition. Im 3. Jahrhundert nach Christi Geburt ehelichte der Bischof Valentin von Terni in Italien gegen den Zuspruch des r&ouml;mischen Kaisers Claudius II heiratswillige Paare. Diese wurden vom Bischof Valentin mit Blumen aus seinem Garten geschenkt. Diese Taten sind &uuml;ber die Stadtgrenzen bekannt geworden und aus einem guten Willen des Bischofs Valentin ist eine Tradition entstanden, die von Menschen aus der ganzen Welt angenommen worden ist.</p>
<p>Den Bischof selbst traf eine harte Strafe. F&uuml;r seine guten Taten bezahlte er mit dem Leben. Auf Grund der illegalen Trauungen wurde Bischof Valentin zum Tode verurteilt und am 14. Februar 269 enthauptet.</p>
<p>In Gedenken an den Bischof der Herzen schenken sich Verliebte gegenseitig, anstelle des Bischofs, Blumen oder kleine Aufmerksamkeiten zu diesem Tag. Geehrt wurde Bischof Valentin zur sp&auml;teren Zeit f&uuml;r seine Taten. Er ist vom Heiligen Vater heiliggesprochen und zum <a href="http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/historie-valentin-schutzpatron-der-liebenden-191155.html" target="_blank">Schutzpatron der Liebenden</a> ernannt worden.&nbsp;</p>
<p>Heute scheint der Valentinstag kommerzialisiert zu sein. Die Geschichte vom Bischof Valentin ist kaum mehr bekannt, doch die Schenkerei scheint von der Industrie in die Hand genommen worden zu sein. F&uuml;r viele Menschen ist der 14. Februar ein Tag, an dem die H&auml;ndler Geld machen m&ouml;chten. Dem kann man aus dem Weg gehen, in dem man nicht das, was aus dem Tag geworden ist, betrachtet, sondern das, was er im 3. Jahrhundert f&uuml;r Bischof Valentin und die Paare, gewesen ist. Ob sie Blumen kaufen, pfl&uuml;cken oder malen, das ist einerlei &#8211; der Gedanke z&auml;hlt.&nbsp;</p>
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		<title>Kleidung im frühen Mittelalter</title>
		<link>http://www.living-history-network.de/kleidung-im-fruehen-mittelalter</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 09:53:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mittelalter]]></category>
		<category><![CDATA[Fibeln]]></category>
		<category><![CDATA[Karl der Große]]></category>
		<category><![CDATA[Merowinger]]></category>

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		<description><![CDATA[Zu allen Zeiten erf&#252;llte Kleidung zwei Zwecke. Zum einen bietet sie Schutz vor der Witterung, zum anderen werden &#252;ber die Kleidung bestimmte gesellschaftliche Normen wiedergespiegelt.&#160; Kleidung und Mode sind immer Zeitzeugnisse, so auch schon im fr&#252;hen Mittelalter. Trugen M&#228;nner germanischer St&#228;mme bis zum Beginn des Fr&#252;hmittelalters um 500 n.Chr. einfache, knielange Hosen aus Leinen, so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><dfn><div id="attachment_3626" class="wp-caption alignleft" style="width: 169px"><img class="size-medium wp-image-3626" title="Mittelalter Â© littlebell - Fotolia.com" src="http://www.living-history-network.de/wp-content/uploads/2012/01/wpid-f128356d7f3243d303b2ce891015ac5f.jpeg" alt="Mittelalter Â© littlebell - Fotolia.com" width="159" height="186" /><p class="wp-caption-text">Mittelalter Â© littlebell - Fotolia.com</p></div></dfn></p>
<p>Zu allen Zeiten erf&uuml;llte Kleidung zwei Zwecke. Zum einen bietet sie Schutz vor der Witterung, zum anderen werden &uuml;ber die Kleidung bestimmte gesellschaftliche Normen wiedergespiegelt.&nbsp;</p>
<p>Kleidung und Mode sind immer Zeitzeugnisse, so auch schon im fr&uuml;hen Mittelalter. Trugen M&auml;nner germanischer St&auml;mme bis zum Beginn des Fr&uuml;hmittelalters um 500 n.Chr. einfache, knielange Hosen aus Leinen, so ver&auml;nderte sich sowohl ihre als auch die Kleidung der Frauen mit dem Einfluss der Merowinger.</p>
<p>Frauen trugen bis dato einen einfachen &auml;rmellosen Hemdrock, der an den Schultern mit sogennanten Fibeln zusammengehalten wurde. <a href="http://www.heimdallsborg.de/html/fibeln.html" target="_blank">Fibeln</a> sind &auml;hnlich den heutigen Broschen. Der Kopf wurde sch&uuml;tzend mit einem Tuch bedeckt und die H&uuml;fte zierte allgemein ein G&uuml;rtel. Sowohl M&auml;nner als auch Frauen trugen unabh&auml;ngig von ihrem Stand beschriebene Kleidung.</p>
<p>Viel Wissen &uuml;ber die Mode jener Zeit erlangte man durch konservierte Moorleichen. An Hand dieser Funde lie&szlig;en sich auch bestimmte Frisuren rekonstruieren. Besonders beliebt war als Haarfarbe rot und viele Germanen f&auml;rbten sich in diesem Ton die Haare. Durch verschiedene Frisuren kann man die St&auml;mme leicht unterscheiden. Westgermanen banden sich besipielsweise ihre Haare zu einem Knoten auf der rechten Kopfseite, hingegen die S&auml;chsischen Kurzhaarschnitte bevorzugten.</p>
<p>Mit dem zunehmenden Einfluss der Merowinger ab 500 n.Chr. &auml;nderte sich auch die Kleidung durch den ostr&ouml;mischen Einfluss. Der uspr&uuml;nglich einfache germanische Kittel verwandelte sich zunehmend in ein weites, langes Kleid, dessen &Auml;rmel bis zum Handgelenk gingen. Hergestellt wurden diese zwar auch noch aus Leinen, jedoch zeichnen sich hier bereits unterschiede der verschiedenen Schichten ab. So bevorzugten Anh&auml;nger h&ouml;herer Schichten schon bald Materialien wie Seide oder andere exotische Stoffe. Lediglich der G&uuml;rtel blieb.</p>
<p>Mit dem Geschlecht der Karolinger &auml;nderte sich ab dem 8. Jh. nicht nur politisch, sondern auch modisch die Gebiete der alten Germanen. Mit dem Beginn des neuen K&ouml;nigsgeschlecht wurden kostbare Kleidungsst&uuml;cke zu einem Symbol f&uuml;r gesellschaftlich h&ouml;her Gestellte. Teurer Schmuck wurde getragen und die Kleider mit Goldf&auml;den bestickt. Lediglich Karl der Gro&szlig;e soll an den alten germanischen Kitteln festgehalten haben und nur zu besonderen Anl&auml;ssen festliche Kleidung aufgelegt haben.</p>
<p>Die Unterschiede zwischen den Schichten wird ab dieser Zeit immer deutlicher, da vor allem die Bauern und einfache Teile der Bev&ouml;lkerung nun deutlich zu erkennen waren an ihrer schmucklosen Kleidung.</p>
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		<title>Der 30-jährige Krieg</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 16:43:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[30 jähriger Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Glaubensumbruch]]></category>
		<category><![CDATA[Vorherrschaft in Europa]]></category>

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		<description><![CDATA[Der 30j&#228;hrige Krieg war nicht etwa ein ununterbrochener, 30 Jahre lang anhaltender Krieg, sondern bezeichnet viele einzelne Schlachten in ganz Westeuropa. Diese 30 Jahre im 17. Jahrhundert geh&#246;rten zu den wohl dunkelsten Jahrzehnten &#252;berhaupt: Viele Menschen befanden sich in einem Glaubensumbruch, ihr Leben war st&#228;ndig bedroht. Kriegerische Truppen zogen durch ganz Europa, brachten Menschen um, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2440" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-medium wp-image-2440" title="© Mellimage - Fotolia.com" src="http://www.living-history-network.de/wp-content/uploads/2011/12/wpid-934516f375f3cf696c81a522337db30e.jpeg" alt="© Mellimage - Fotolia.com" width="200" height="186" /><p class="wp-caption-text">© Mellimage - Fotolia.com</p></div>
<p>Der 30j&auml;hrige Krieg war nicht etwa ein ununterbrochener, 30 Jahre lang anhaltender Krieg, sondern bezeichnet viele einzelne Schlachten in ganz Westeuropa. Diese 30 Jahre im 17. Jahrhundert geh&ouml;rten zu den wohl dunkelsten Jahrzehnten &uuml;berhaupt: Viele Menschen befanden sich in einem Glaubensumbruch, ihr Leben war st&auml;ndig bedroht. Kriegerische Truppen zogen durch ganz Europa, brachten Menschen um, klauten Reicht&uuml;mer und hinterlie&szlig;en nichts als Leid.&nbsp;Fast ein Drittel der Bev&ouml;lkerung des Deutschen Reiches starb im Verlauf des Kriegs &#8211; das sind etwa 4 Millionen Menschen. Auch die Pest und Pocken machten damals die Runde und forderten viele Toten.</p>
<p>Hintergrund des Konflikts war der Kampf um die Vorherrschaft in Europa. Im 17. Jahrhundert waren zahlreiche m&auml;chtige Reiche an der Sicherung und Erweiterung ihres Gebiets interessiert: Dazu z&auml;hlt das Heilige R&ouml;mische Reich Deutscher Nationen, das aus dem K&ouml;nigreich B&ouml;hmen und vielen weiteren Herzogt&uuml;mern wie Sachsen, Brandenburg, W&uuml;rttemberg, &Ouml;sterreich und Bayern und Kurf&uuml;rstent&uuml;mern wie Braunschweig oder der Kurpflaz bestand, aber auch Frankreich, Spanien, die Niederlande, D&auml;nemark und Schweden.</p>
<p>Ein weiterer Grund f&uuml;r die 30 Jahre Terror und Schrecken waren die unterschiedlichen Glaubensrichtungen: Katholiken wollten die Protestanten missionieren und diese wiederum die Katholiken. Auch die vielen kleinen Staaten im Deutschen Reich brachten Probleme und Konflikte, denn viele F&uuml;rsten revoltierten, um mehr Unabh&auml;ngigkeit zu erhalten und ihr eigenes Land zu gr&uuml;nden. Besonders hei&szlig; her ging es im Ostseeraum zwischen D&auml;nemark und Schweden und in Westeuropa und Oberitalien zwischen &Ouml;sterreich und Spanien und den Bourbonen, franz&ouml;sischen Parteien.</p>
<p>Los ging der Krieg quasi mit dem ber&uuml;hmten <a href="http://www.meinpolitikblog.de/prager-fenstersturz-numero-vier" target="_blank">Prager Fenstersturz</a>: 1609 hatte der deutsche Kaiser Rudolf II. Religionsfreiheit verabschiedet &#8211; auch die von vielen verha&szlig;ten Protestanten durften ihrer Religion nachkommen. Sein Nachfolger Matthias verbot den protestantischen Glauben wieder und versuchte auch F&uuml;rsten und Adlige durch ein Verbot von Versammlungen st&auml;rker in Schach zu halten. Das f&uuml;hrte dazu, dass zahlreiche Adlige drei kaiserliche Stellverterter aus dem Fenster der Prager Burg warfen.</p>
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		<title>Die Erfindung des Buchdrucks</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Nov 2011 15:35:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mittelalter]]></category>
		<category><![CDATA[Buchdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Guttenberg]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man &#252;ber die Erfindung des Buchdruckes nachdenkt, so denken die meisten Menschen an Johannes Gutenberg. Dieser erfand diesen n&#228;mlich 1450 und revolutionierte damit das Verlagswesen. Jedoch ist das nur die halbe bzw. sogar unvollst&#228;ndige Wahrheit. Denn den Buchdruck gab es schon viel l&#228;nger. Die eigentliche Erfindung Gutenbergs war der Buchdruck mit beweglichen Lettern. So [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1361" class="wp-caption alignleft" style="width: 203px"><img class="size-medium wp-image-1361" title="© Janine Fretz Weber - Fotolia.com" src="http://www.living-history-network.de/wp-content/uploads/2011/11/wpid-60afc8ddac15965faa0a2c2c07d94453.jpeg" alt="© Janine Fretz Weber - Fotolia.com" width="193" height="142" /><p class="wp-caption-text">© Janine Fretz Weber - Fotolia.com</p></div>
<p>Wenn man &uuml;ber die Erfindung des Buchdruckes nachdenkt, so denken die meisten Menschen an Johannes Gutenberg. Dieser erfand diesen n&auml;mlich 1450 und revolutionierte damit das Verlagswesen.</p>
<p>Jedoch ist das nur die halbe bzw. sogar unvollst&auml;ndige Wahrheit. Denn den Buchdruck gab es schon viel l&auml;nger. Die eigentliche Erfindung Gutenbergs war der Buchdruck mit beweglichen Lettern. So konnte man davor nur B&uuml;cher drucken, f&uuml;r die man vorher riesige Texttafeln anfertigen lie&szlig;. Wenn das Buch fertig gedruckt war wurden die Druckplatten nicht mehr ben&ouml;tigt. Durch die Erfindung Gutenbergs konnte man diese Platten jedoch immer wieder ver&auml;ndern, da sie &uuml;ber bewegliche Letter verf&uuml;gten. Dies gilt als einer der Grundsteine zur Ebnung der Reformation und auch als Zeitpunkt zum Ende des Mittelalters. So konnte unter anderem durch diese Technik die von Luther &uuml;bersetzte Bibel schnell in hoher Auflage gedruckt und so unters Volk gebracht werden. So brauchte man zwar f&uuml;r die Bibel keine beweglichen Letter, da der Text immer der gleiche war, jedoch war die damit verbundene besondere Technik Gutenbergs auch sehr praktisch.</p>
<p>Wenn man nun ganz genau in die Historie schaut, so muss man sagen, dass es sich dabei wieder nur um eine Halbwahrheit handelt. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Buchdruck" target="_blank">Denn eigentlich war Gutenberg mit dieser Erfindung nur in Europa der erste</a>, was jedoch in der damaligen Zeit gen&uuml;gte. Aus heutiger Sicht wei&szlig; man, dass der Buchdruck mit beweglichen Lettern schon viel fr&uuml;her in Asien erfunden wurde. So &uuml;berrascht es nicht, dass aus Korea das &auml;lteste Buch der Welt stammt. Dabei handelt es sich um das koreanische &#8220;Jikji&#8221;. Dies wurde laut UNESCO im Juli 1377 hergestellt. Gedruckt wurde es im &uuml;brigen mit Bronzelettern.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Friedrich der Große</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Oct 2011 14:18:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Friedrich der Große]]></category>
		<category><![CDATA[Gedicht]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[Preußen]]></category>

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		<description><![CDATA[Friedrich II oder auch Friedrich der Gro&#223;e genannt ist eine der wichtigsten historischen Personen unserer Geschichte &#8211; ein gro&#223;er Feldherr, der Preu&#223;en zu einer der f&#252;nf gro&#223;en M&#228;chte in Europa gemacht hat. So stand Preu&#223;en auf einer Stufe mit Frankreich, Gro&#223;britannien, &#214;sterreich und Russland. Neben seiner Kriegsf&#252;hrung ist auch seine liebste Freizeitgestaltung bekannt, das Dichten. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Friedrich II oder auch Friedrich der Gro&szlig;e genannt ist eine der wichtigsten historischen Personen unserer Geschichte &#8211; ein gro&szlig;er Feldherr, der Preu&szlig;en zu einer der f&uuml;nf gro&szlig;en M&auml;chte in Europa gemacht hat. So stand Preu&szlig;en auf einer Stufe mit Frankreich, Gro&szlig;britannien, &Ouml;sterreich und Russland.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Neben seiner Kriegsf&uuml;hrung ist auch seine liebste Freizeitgestaltung bekannt, das Dichten. Au&szlig;erdem stand er im engen Kontakt mit dem Franzosen Voltaire und dem Italiener Francesco Algarotti.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Nun ist seit vielen Jahrhunderten ein lang verschollenes Gedicht von Friedrich wieder aufgetaucht. Die letzten Jahrzehnte, genau genommen seit dem Ende des 19. Jahrhunderts, lag es im &bdquo;Staatsarchiv Preu&szlig;ischer Kulturbesitz&ldquo; in Berlin. Erst 1894 gelangt eine Kopie aus Italien nach Berlin. Sie stammt aus dem Nachlass des Italieners Francesco Algarotti. F&uuml;r ihn hat Friedrich einige Gedichte geschrieben. So wurde die Kopie an Wilhelm II geschickt, der es verstecken lie&szlig;.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Dieses Gedicht galt nun lange Zeit als ein Ger&uuml;cht. Der bekannte, britische Historiker Christopher Clark bedauerte noch vor kurzen, dass dieses Gedicht verloren sei. Das besagte Gedicht ist n&auml;mlich nicht nur ein einfaches Gedicht, sondern eine Ode an die Lust. In &bdquo;La Jouissance&ldquo; schreibt Friedrich der Gro&szlig;e &uuml;ber die Freuden des Orgasmus. Das Gedicht wurde sogar noch 1912 zu Friedrichs 200. Geburtstag versteckt. Prinzipiell war ein Gedicht, in dem die sexuelle Lust als &bdquo;Herrin der Welt&ldquo; beschrieben wird, in den Zeiten des nationalen Ernsts und patriotischen Verpflichtungen, nicht gern gesehen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Friedrich selber machte zu seiner Zeit kein Geheimnis um sein Gedicht. So sei &bdquo;La Jouissance&ldquo; das einzige Gedicht gewesen, das er nach seiner Kr&ouml;nung geschrieben habe. Er war sogar so unsicher, dass er es Voltaire schickte, um es Korrektur zu lesen, weil dies Augenblicke seien, die nur &auml;u&szlig;erst schwer darzustellen seien.</p>
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		<title>Nahrung im Mittelalter</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Sep 2011 19:52:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Antike]]></category>
		<category><![CDATA[Brot]]></category>
		<category><![CDATA[Fleisch]]></category>
		<category><![CDATA[Gemüse]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Mittelalter war eine finstere Zeit: Krude K&#246;nige regierten, die arme Landbev&#246;lkerung schuftete sich halb zu Tode und tausende Ritter kamen bei K&#228;mpfen ums Leben. Doch nur wenigen ist bekannt, wie eigentlich der Alltag im Mittelalter aussah: Wie etwa hat man sich in dieser Zeit ern&#228;hrt? Zahlreiche Getreidesorten wie Gerste, Weizen, Hafer, Hirse, Dinkel und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Mittelalter war eine finstere Zeit: Krude K&ouml;nige regierten, die arme Landbev&ouml;lkerung schuftete sich halb zu Tode und tausende Ritter kamen bei K&auml;mpfen ums Leben. Doch nur wenigen ist bekannt, wie eigentlich der Alltag im Mittelalter aussah: Wie etwa hat man sich in dieser Zeit ern&auml;hrt?<dfn><img style="float: left;" src="../image.php?id=133" alt="" width="289" height="192" /></dfn></p>
<p>Zahlreiche Getreidesorten wie Gerste, Weizen, Hafer, Hirse, Dinkel und Roggen wurden im Mittelalter angebaut und zu Brot oder Brei weiterverarbeitet. Brot galt damals als Hauptnahrungsmittel, bis zu einem Kilo verspeiste jede Person pro Tag. Je &auml;rmer man war, um so mehr Brot gab es zu essen. Dabei waren die Brote aus hochwertigen Getreidesorten wie Weizen oder Gerste f&uuml;r Herren oder reiche B&uuml;rger vorgesehen, Bauern bekamen Roggenbrot und das von der mittelalterlichen Gesellschaft versto&szlig;ene Gesindel lediglich Haferbrot. Nur an Feiertagen bekamen auch &auml;rmere Menschen die Gelegenheit, eine hochwertige Brotsorte zu probieren.</p>
<p>Neben dem Brot war Fleisch das Hauptnahrungsmittel: Sch&auml;tzungen zufolge wurden in weiten Teilen Europas rund 100 kg Fleisch pro Kopf und Jahr verzehrt &ndash; das sind rund 10 kg mehr als in der heutigen Zeit. Doch nicht nur das hochwertige Muskelfleisch wurde verwendet, auch Augen oder Hoden landeten in der Suppe oder auf dem Bratspie&szlig;. Gegessen wurde beinah jedes Tier, etwa auch kleine V&ouml;gel.</p>
<p>Gem&uuml;se wurde im Vergleich zur heutigen Zeit sehr wenig gegessen und wenn &uuml;berhaupt abh&auml;ngig von der Saison: Angebaut wurden Kohl, Schalotten, Sellerie, Knoblauch, Zuckerr&uuml;ben, Lattich, Erbsen, Spinat, Gurken und Lauch. Eine besondere Rolle nahm die Zwiebel ein, der damals eine potenzsteigernde Wirkung nachgesagt wurde und ein Festtags-Essen war. Als Wildgem&uuml;se wurde auch L&ouml;wenzahn, Feldsalat und Sauerampfer gegessen. Meist wurde jede Gem&uuml;sesorte zerstampft und dann als Brei serviert.</p>
<p>Auch Obst war im Mittelalter nicht sonderlich angesagt: Der rohe Verzehr wurde sogar als gesundheitssch&auml;dlich eingestuft. Gegessen wurde gekochtes Wildobst, erst im Hoch- und Sp&auml;tmittelalter wurden heutige Obstsorten wie &Auml;pfel, Birnen oder Trauben entdeckt.</p>
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		<title>Die Burgen des Mittelalters</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Sep 2011 19:52:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mittelalter]]></category>
		<category><![CDATA[Barbarossa]]></category>
		<category><![CDATA[Bergfried]]></category>
		<category><![CDATA[Burgturm]]></category>
		<category><![CDATA[Hohenzollern]]></category>

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		<description><![CDATA[Sch&#246;n anzusehen sind sie auf jeden Fall und dass dort einmal K&#246;nige gelebt haben, ist auch landl&#228;ufig bekannt. Was aber genau die Funktion und Geschichte von Burgen war, wissen die wenigsten. Zu Beginn des Mittelalters lebten unsere Vorfahren, die Germanen, noch in schlichten Holzh&#252;tten oder kleinen Steinbauten. Auch im 6. Jahrhundert lebten F&#252;rsten auf Herrenh&#246;fen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sch&ouml;n anzusehen sind sie auf jeden Fall und dass dort einmal K&ouml;nige gelebt haben, ist auch landl&auml;ufig bekannt. Was aber genau die Funktion und Geschichte von Burgen war, wissen die wenigsten.<dfn><img style="float: left;" src="../image.php?id=128" alt="" width="160" height="214" /></dfn></p>
<p>Zu Beginn des Mittelalters lebten unsere Vorfahren, die Germanen, noch in schlichten Holzh&uuml;tten oder kleinen Steinbauten. Auch im 6. Jahrhundert lebten F&uuml;rsten auf Herrenh&ouml;fen, die blo&szlig; mit Palisadenz&auml;unen gesch&uuml;tzt waren. Erst im 8. Jahrhundert wurden Burgen errichtet. Sie sollten einen besseren Schutz gegen feindliche Angreifer bieten und als St&uuml;tzpunkte f&uuml;r ausgedehnte Feldz&uuml;ge dienen. In Notzeiten sollten Burgen eine sichere Herberge f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung sein. Au&szlig;erdem waren sie Zentrum der f&uuml;rstlichen oder k&ouml;niglichen Regierung.</p>
<p>Im 10. Jahrhundert wurden immer h&auml;ufiger Burgen errichtet: Obwohl eigentlich nur K&ouml;nige das Recht zum Errichten einer Burg hatten, bauten auch zahlreiche selbstbewusste Herz&ouml;ge oder Grafen ihre eigenen Behausungen. Im Jahre 1184 wurde ihnen dann auch offiziell vom <a href="http://www.welt.de/kultur/history/article1526330/Friedrich_Barbarossa_ein_Kaiser_ertrinkt.html" target="_blank">staufischen Kaiser Friedrich Barbarossa</a> das Baurecht einger&auml;umt.</p>
<p>Zu dieser Zeit bestanden Burgen meist nur aus einem Turm und einen ummauerten Hof. Darum befand sich meist ein Graben, hinter dem die H&uuml;tten des Burgpersonals errichtet wurden, die ebenfalls durch einen Wall, Graben oder Palisadenzaun gesch&uuml;tzt wurden.</p>
<p>Die Bl&uuml;tezeit des Burgen-Baus war zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert. Am beliebtesten war der Bau einer Burg auf H&uuml;geln, steilen Abh&auml;ngen oder schwer zug&auml;nglichen Felsen, um es den Angreifern so schwer wie m&ouml;glich zu machen. Deshalb f&uuml;hrten meist auch nur schmale Wege zu den Burgen, die den Angreifer dazu zwangen, sich mit seiner ungesch&uuml;tzten Seite der Burg zuzuwenden. Oft wurden auch versteckte Gruben und &auml;hnliche Fallen angelegt.&nbsp;</p>
<p>Mittlerweile waren Burgen zu komplexeren Bauwerken geworden: Typisch war nach wie vor der Graben und die Mauer mit Wacht&uuml;rmen, aber auch prunkvolle Tore mit Fallgittern, der Bergfried, der Palas, die Doppelkapelle und verschiedene Wirtschaftsgeb&auml;ude geh&ouml;rten bald zum Burgen-Standard.</p>
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