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	<title>Das Geschichts-Magazin</title>
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		<title>Der Ursprung des Valentinstags</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Feb 2012 13:04:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Antike]]></category>
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		<category><![CDATA[Valentinstag]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Valentinstag &#8211; die einen lieben ihn, weil er der Tag der Liebe und Zuneigung ist, die anderen finden, er ist lediglich ein Kommerztag, der von der Industrie erfunden worden ist, damit mehr Blumen und S&#252;&#223;igkeiten gekauft werden. Doch auch wenn die Blumen- und Pralinenh&#228;ndler ihr Geld mit dem Tag machen, der Valentinstag ist nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><dfn><div id="attachment_4592" class="wp-caption alignright" style="width: 195px"><img class="size-medium wp-image-4592" title="Valentinstag Â© detailblick - Fotolia.com" src="http://www.living-history-network.de/wp-content/uploads/2012/02/wpid-6809e5499cfbe1cd95f9ec48816da7e2.jpeg" alt="Valentinstag Â© detailblick - Fotolia.com" width="185" height="172" /><p class="wp-caption-text">Valentinstag Â© detailblick - Fotolia.com</p></div></dfn></p>
<p>Der Valentinstag &#8211; die einen lieben ihn, weil er der Tag der Liebe und Zuneigung ist, die anderen finden, er ist lediglich ein Kommerztag, der von der Industrie erfunden worden ist, damit mehr Blumen und S&uuml;&szlig;igkeiten gekauft werden.</p>
<p>Doch auch wenn die Blumen- und Pralinenh&auml;ndler ihr Geld mit dem Tag machen, der Valentinstag ist nicht so hinterh&auml;ltig entstanden, wie ihm viele Zweifler seine schlechten Absichten zuschreiben.</p>
<p>Der Valentinstag ist eine Jahrhunderte alte Tradition. Im 3. Jahrhundert nach Christi Geburt ehelichte der Bischof Valentin von Terni in Italien gegen den Zuspruch des r&ouml;mischen Kaisers Claudius II heiratswillige Paare. Diese wurden vom Bischof Valentin mit Blumen aus seinem Garten geschenkt. Diese Taten sind &uuml;ber die Stadtgrenzen bekannt geworden und aus einem guten Willen des Bischofs Valentin ist eine Tradition entstanden, die von Menschen aus der ganzen Welt angenommen worden ist.</p>
<p>Den Bischof selbst traf eine harte Strafe. F&uuml;r seine guten Taten bezahlte er mit dem Leben. Auf Grund der illegalen Trauungen wurde Bischof Valentin zum Tode verurteilt und am 14. Februar 269 enthauptet.</p>
<p>In Gedenken an den Bischof der Herzen schenken sich Verliebte gegenseitig, anstelle des Bischofs, Blumen oder kleine Aufmerksamkeiten zu diesem Tag. Geehrt wurde Bischof Valentin zur sp&auml;teren Zeit f&uuml;r seine Taten. Er ist vom Heiligen Vater heiliggesprochen und zum <a href="http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/historie-valentin-schutzpatron-der-liebenden-191155.html" target="_blank">Schutzpatron der Liebenden</a> ernannt worden.&nbsp;</p>
<p>Heute scheint der Valentinstag kommerzialisiert zu sein. Die Geschichte vom Bischof Valentin ist kaum mehr bekannt, doch die Schenkerei scheint von der Industrie in die Hand genommen worden zu sein. F&uuml;r viele Menschen ist der 14. Februar ein Tag, an dem die H&auml;ndler Geld machen m&ouml;chten. Dem kann man aus dem Weg gehen, in dem man nicht das, was aus dem Tag geworden ist, betrachtet, sondern das, was er im 3. Jahrhundert f&uuml;r Bischof Valentin und die Paare, gewesen ist. Ob sie Blumen kaufen, pfl&uuml;cken oder malen, das ist einerlei &#8211; der Gedanke z&auml;hlt.&nbsp;</p>
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		<title>Kleidung im frühen Mittelalter</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 09:53:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mittelalter]]></category>
		<category><![CDATA[Fibeln]]></category>
		<category><![CDATA[Karl der Große]]></category>
		<category><![CDATA[Merowinger]]></category>

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		<description><![CDATA[Zu allen Zeiten erf&#252;llte Kleidung zwei Zwecke. Zum einen bietet sie Schutz vor der Witterung, zum anderen werden &#252;ber die Kleidung bestimmte gesellschaftliche Normen wiedergespiegelt.&#160; Kleidung und Mode sind immer Zeitzeugnisse, so auch schon im fr&#252;hen Mittelalter. Trugen M&#228;nner germanischer St&#228;mme bis zum Beginn des Fr&#252;hmittelalters um 500 n.Chr. einfache, knielange Hosen aus Leinen, so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><dfn><div id="attachment_3626" class="wp-caption alignleft" style="width: 169px"><img class="size-medium wp-image-3626" title="Mittelalter Â© littlebell - Fotolia.com" src="http://www.living-history-network.de/wp-content/uploads/2012/01/wpid-f128356d7f3243d303b2ce891015ac5f.jpeg" alt="Mittelalter Â© littlebell - Fotolia.com" width="159" height="186" /><p class="wp-caption-text">Mittelalter Â© littlebell - Fotolia.com</p></div></dfn></p>
<p>Zu allen Zeiten erf&uuml;llte Kleidung zwei Zwecke. Zum einen bietet sie Schutz vor der Witterung, zum anderen werden &uuml;ber die Kleidung bestimmte gesellschaftliche Normen wiedergespiegelt.&nbsp;</p>
<p>Kleidung und Mode sind immer Zeitzeugnisse, so auch schon im fr&uuml;hen Mittelalter. Trugen M&auml;nner germanischer St&auml;mme bis zum Beginn des Fr&uuml;hmittelalters um 500 n.Chr. einfache, knielange Hosen aus Leinen, so ver&auml;nderte sich sowohl ihre als auch die Kleidung der Frauen mit dem Einfluss der Merowinger.</p>
<p>Frauen trugen bis dato einen einfachen &auml;rmellosen Hemdrock, der an den Schultern mit sogennanten Fibeln zusammengehalten wurde. <a href="http://www.heimdallsborg.de/html/fibeln.html" target="_blank">Fibeln</a> sind &auml;hnlich den heutigen Broschen. Der Kopf wurde sch&uuml;tzend mit einem Tuch bedeckt und die H&uuml;fte zierte allgemein ein G&uuml;rtel. Sowohl M&auml;nner als auch Frauen trugen unabh&auml;ngig von ihrem Stand beschriebene Kleidung.</p>
<p>Viel Wissen &uuml;ber die Mode jener Zeit erlangte man durch konservierte Moorleichen. An Hand dieser Funde lie&szlig;en sich auch bestimmte Frisuren rekonstruieren. Besonders beliebt war als Haarfarbe rot und viele Germanen f&auml;rbten sich in diesem Ton die Haare. Durch verschiedene Frisuren kann man die St&auml;mme leicht unterscheiden. Westgermanen banden sich besipielsweise ihre Haare zu einem Knoten auf der rechten Kopfseite, hingegen die S&auml;chsischen Kurzhaarschnitte bevorzugten.</p>
<p>Mit dem zunehmenden Einfluss der Merowinger ab 500 n.Chr. &auml;nderte sich auch die Kleidung durch den ostr&ouml;mischen Einfluss. Der uspr&uuml;nglich einfache germanische Kittel verwandelte sich zunehmend in ein weites, langes Kleid, dessen &Auml;rmel bis zum Handgelenk gingen. Hergestellt wurden diese zwar auch noch aus Leinen, jedoch zeichnen sich hier bereits unterschiede der verschiedenen Schichten ab. So bevorzugten Anh&auml;nger h&ouml;herer Schichten schon bald Materialien wie Seide oder andere exotische Stoffe. Lediglich der G&uuml;rtel blieb.</p>
<p>Mit dem Geschlecht der Karolinger &auml;nderte sich ab dem 8. Jh. nicht nur politisch, sondern auch modisch die Gebiete der alten Germanen. Mit dem Beginn des neuen K&ouml;nigsgeschlecht wurden kostbare Kleidungsst&uuml;cke zu einem Symbol f&uuml;r gesellschaftlich h&ouml;her Gestellte. Teurer Schmuck wurde getragen und die Kleider mit Goldf&auml;den bestickt. Lediglich Karl der Gro&szlig;e soll an den alten germanischen Kitteln festgehalten haben und nur zu besonderen Anl&auml;ssen festliche Kleidung aufgelegt haben.</p>
<p>Die Unterschiede zwischen den Schichten wird ab dieser Zeit immer deutlicher, da vor allem die Bauern und einfache Teile der Bev&ouml;lkerung nun deutlich zu erkennen waren an ihrer schmucklosen Kleidung.</p>
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		<title>Der 30-jährige Krieg</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 16:43:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[30 jähriger Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Glaubensumbruch]]></category>
		<category><![CDATA[Vorherrschaft in Europa]]></category>

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		<description><![CDATA[Der 30j&#228;hrige Krieg war nicht etwa ein ununterbrochener, 30 Jahre lang anhaltender Krieg, sondern bezeichnet viele einzelne Schlachten in ganz Westeuropa. Diese 30 Jahre im 17. Jahrhundert geh&#246;rten zu den wohl dunkelsten Jahrzehnten &#252;berhaupt: Viele Menschen befanden sich in einem Glaubensumbruch, ihr Leben war st&#228;ndig bedroht. Kriegerische Truppen zogen durch ganz Europa, brachten Menschen um, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2440" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-medium wp-image-2440" title="© Mellimage - Fotolia.com" src="http://www.living-history-network.de/wp-content/uploads/2011/12/wpid-934516f375f3cf696c81a522337db30e.jpeg" alt="© Mellimage - Fotolia.com" width="200" height="186" /><p class="wp-caption-text">© Mellimage - Fotolia.com</p></div>
<p>Der 30j&auml;hrige Krieg war nicht etwa ein ununterbrochener, 30 Jahre lang anhaltender Krieg, sondern bezeichnet viele einzelne Schlachten in ganz Westeuropa. Diese 30 Jahre im 17. Jahrhundert geh&ouml;rten zu den wohl dunkelsten Jahrzehnten &uuml;berhaupt: Viele Menschen befanden sich in einem Glaubensumbruch, ihr Leben war st&auml;ndig bedroht. Kriegerische Truppen zogen durch ganz Europa, brachten Menschen um, klauten Reicht&uuml;mer und hinterlie&szlig;en nichts als Leid.&nbsp;Fast ein Drittel der Bev&ouml;lkerung des Deutschen Reiches starb im Verlauf des Kriegs &#8211; das sind etwa 4 Millionen Menschen. Auch die Pest und Pocken machten damals die Runde und forderten viele Toten.</p>
<p>Hintergrund des Konflikts war der Kampf um die Vorherrschaft in Europa. Im 17. Jahrhundert waren zahlreiche m&auml;chtige Reiche an der Sicherung und Erweiterung ihres Gebiets interessiert: Dazu z&auml;hlt das Heilige R&ouml;mische Reich Deutscher Nationen, das aus dem K&ouml;nigreich B&ouml;hmen und vielen weiteren Herzogt&uuml;mern wie Sachsen, Brandenburg, W&uuml;rttemberg, &Ouml;sterreich und Bayern und Kurf&uuml;rstent&uuml;mern wie Braunschweig oder der Kurpflaz bestand, aber auch Frankreich, Spanien, die Niederlande, D&auml;nemark und Schweden.</p>
<p>Ein weiterer Grund f&uuml;r die 30 Jahre Terror und Schrecken waren die unterschiedlichen Glaubensrichtungen: Katholiken wollten die Protestanten missionieren und diese wiederum die Katholiken. Auch die vielen kleinen Staaten im Deutschen Reich brachten Probleme und Konflikte, denn viele F&uuml;rsten revoltierten, um mehr Unabh&auml;ngigkeit zu erhalten und ihr eigenes Land zu gr&uuml;nden. Besonders hei&szlig; her ging es im Ostseeraum zwischen D&auml;nemark und Schweden und in Westeuropa und Oberitalien zwischen &Ouml;sterreich und Spanien und den Bourbonen, franz&ouml;sischen Parteien.</p>
<p>Los ging der Krieg quasi mit dem ber&uuml;hmten <a href="http://www.meinpolitikblog.de/prager-fenstersturz-numero-vier" target="_blank">Prager Fenstersturz</a>: 1609 hatte der deutsche Kaiser Rudolf II. Religionsfreiheit verabschiedet &#8211; auch die von vielen verha&szlig;ten Protestanten durften ihrer Religion nachkommen. Sein Nachfolger Matthias verbot den protestantischen Glauben wieder und versuchte auch F&uuml;rsten und Adlige durch ein Verbot von Versammlungen st&auml;rker in Schach zu halten. Das f&uuml;hrte dazu, dass zahlreiche Adlige drei kaiserliche Stellverterter aus dem Fenster der Prager Burg warfen.</p>
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		<title>Die Erfindung des Buchdrucks</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Nov 2011 15:35:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mittelalter]]></category>
		<category><![CDATA[Buchdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Guttenberg]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man &#252;ber die Erfindung des Buchdruckes nachdenkt, so denken die meisten Menschen an Johannes Gutenberg. Dieser erfand diesen n&#228;mlich 1450 und revolutionierte damit das Verlagswesen. Jedoch ist das nur die halbe bzw. sogar unvollst&#228;ndige Wahrheit. Denn den Buchdruck gab es schon viel l&#228;nger. Die eigentliche Erfindung Gutenbergs war der Buchdruck mit beweglichen Lettern. So [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1361" class="wp-caption alignleft" style="width: 203px"><img class="size-medium wp-image-1361" title="© Janine Fretz Weber - Fotolia.com" src="http://www.living-history-network.de/wp-content/uploads/2011/11/wpid-60afc8ddac15965faa0a2c2c07d94453.jpeg" alt="© Janine Fretz Weber - Fotolia.com" width="193" height="142" /><p class="wp-caption-text">© Janine Fretz Weber - Fotolia.com</p></div>
<p>Wenn man &uuml;ber die Erfindung des Buchdruckes nachdenkt, so denken die meisten Menschen an Johannes Gutenberg. Dieser erfand diesen n&auml;mlich 1450 und revolutionierte damit das Verlagswesen.</p>
<p>Jedoch ist das nur die halbe bzw. sogar unvollst&auml;ndige Wahrheit. Denn den Buchdruck gab es schon viel l&auml;nger. Die eigentliche Erfindung Gutenbergs war der Buchdruck mit beweglichen Lettern. So konnte man davor nur B&uuml;cher drucken, f&uuml;r die man vorher riesige Texttafeln anfertigen lie&szlig;. Wenn das Buch fertig gedruckt war wurden die Druckplatten nicht mehr ben&ouml;tigt. Durch die Erfindung Gutenbergs konnte man diese Platten jedoch immer wieder ver&auml;ndern, da sie &uuml;ber bewegliche Letter verf&uuml;gten. Dies gilt als einer der Grundsteine zur Ebnung der Reformation und auch als Zeitpunkt zum Ende des Mittelalters. So konnte unter anderem durch diese Technik die von Luther &uuml;bersetzte Bibel schnell in hoher Auflage gedruckt und so unters Volk gebracht werden. So brauchte man zwar f&uuml;r die Bibel keine beweglichen Letter, da der Text immer der gleiche war, jedoch war die damit verbundene besondere Technik Gutenbergs auch sehr praktisch.</p>
<p>Wenn man nun ganz genau in die Historie schaut, so muss man sagen, dass es sich dabei wieder nur um eine Halbwahrheit handelt. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Buchdruck" target="_blank">Denn eigentlich war Gutenberg mit dieser Erfindung nur in Europa der erste</a>, was jedoch in der damaligen Zeit gen&uuml;gte. Aus heutiger Sicht wei&szlig; man, dass der Buchdruck mit beweglichen Lettern schon viel fr&uuml;her in Asien erfunden wurde. So &uuml;berrascht es nicht, dass aus Korea das &auml;lteste Buch der Welt stammt. Dabei handelt es sich um das koreanische &#8220;Jikji&#8221;. Dies wurde laut UNESCO im Juli 1377 hergestellt. Gedruckt wurde es im &uuml;brigen mit Bronzelettern.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Friedrich der Große</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Oct 2011 14:18:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Friedrich der Große]]></category>
		<category><![CDATA[Gedicht]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[Preußen]]></category>

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		<description><![CDATA[Friedrich II oder auch Friedrich der Gro&#223;e genannt ist eine der wichtigsten historischen Personen unserer Geschichte &#8211; ein gro&#223;er Feldherr, der Preu&#223;en zu einer der f&#252;nf gro&#223;en M&#228;chte in Europa gemacht hat. So stand Preu&#223;en auf einer Stufe mit Frankreich, Gro&#223;britannien, &#214;sterreich und Russland. Neben seiner Kriegsf&#252;hrung ist auch seine liebste Freizeitgestaltung bekannt, das Dichten. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Friedrich II oder auch Friedrich der Gro&szlig;e genannt ist eine der wichtigsten historischen Personen unserer Geschichte &#8211; ein gro&szlig;er Feldherr, der Preu&szlig;en zu einer der f&uuml;nf gro&szlig;en M&auml;chte in Europa gemacht hat. So stand Preu&szlig;en auf einer Stufe mit Frankreich, Gro&szlig;britannien, &Ouml;sterreich und Russland.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Neben seiner Kriegsf&uuml;hrung ist auch seine liebste Freizeitgestaltung bekannt, das Dichten. Au&szlig;erdem stand er im engen Kontakt mit dem Franzosen Voltaire und dem Italiener Francesco Algarotti.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Nun ist seit vielen Jahrhunderten ein lang verschollenes Gedicht von Friedrich wieder aufgetaucht. Die letzten Jahrzehnte, genau genommen seit dem Ende des 19. Jahrhunderts, lag es im &bdquo;Staatsarchiv Preu&szlig;ischer Kulturbesitz&ldquo; in Berlin. Erst 1894 gelangt eine Kopie aus Italien nach Berlin. Sie stammt aus dem Nachlass des Italieners Francesco Algarotti. F&uuml;r ihn hat Friedrich einige Gedichte geschrieben. So wurde die Kopie an Wilhelm II geschickt, der es verstecken lie&szlig;.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Dieses Gedicht galt nun lange Zeit als ein Ger&uuml;cht. Der bekannte, britische Historiker Christopher Clark bedauerte noch vor kurzen, dass dieses Gedicht verloren sei. Das besagte Gedicht ist n&auml;mlich nicht nur ein einfaches Gedicht, sondern eine Ode an die Lust. In &bdquo;La Jouissance&ldquo; schreibt Friedrich der Gro&szlig;e &uuml;ber die Freuden des Orgasmus. Das Gedicht wurde sogar noch 1912 zu Friedrichs 200. Geburtstag versteckt. Prinzipiell war ein Gedicht, in dem die sexuelle Lust als &bdquo;Herrin der Welt&ldquo; beschrieben wird, in den Zeiten des nationalen Ernsts und patriotischen Verpflichtungen, nicht gern gesehen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Friedrich selber machte zu seiner Zeit kein Geheimnis um sein Gedicht. So sei &bdquo;La Jouissance&ldquo; das einzige Gedicht gewesen, das er nach seiner Kr&ouml;nung geschrieben habe. Er war sogar so unsicher, dass er es Voltaire schickte, um es Korrektur zu lesen, weil dies Augenblicke seien, die nur &auml;u&szlig;erst schwer darzustellen seien.</p>
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		<title>Iversity &#8211; Die Uni to go</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Sep 2011 17:11:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Online Team</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Iversity]]></category>
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		<category><![CDATA[Plattform]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Sonne S&#252;dfrankreichs am Strand entspannen, dem Rauschen des Meeres zuh&#246;ren, ein kaltes Getr&#228;nk zu sich nehmen, ja, studieren kann so sch&#246;n sein. Ok, zugegeben, das klingt jetzt nicht unbedingt nach dem typischen Studentenalltag, an dem man mit einem Kaffee in der Hand &#252;ber den Campus hetzt, um noch rechtzeitig zu seiner Politologie-Vorlesung zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- p { margin-bottom: 0.21cm; } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Times New Roman,serif; font-size: medium;">In der Sonne S&uuml;dfrankreichs am Strand entspannen, dem Rauschen des Meeres zuh&ouml;ren, ein kaltes Getr&auml;nk zu sich nehmen, ja, studieren kann so sch&ouml;n sein. Ok, zugegeben, das klingt jetzt nicht unbedingt nach dem typischen Studentenalltag, an dem man mit einem Kaffee in der Hand &uuml;ber den Campus hetzt, um noch rechtzeitig zu seiner Politologie-Vorlesung zu kommen. Danach hat man 20 Minuten frei, rennt zur Mensa und so weiter. Mit am Strand der C&ocirc;te d&#8217;Azur liegen hat das nun wirklich nichts zu tun. Doch das neue Intrernetportal mit dem Namen &bdquo;<a href="http://www.iversity.org/" target="_blank">Iversity</a>&ldquo;, welches zum Beginn dieses Wintersemesters als Testversion in einigen Universit&auml;ten Deutschlands angeboten wird, soll genau das erm&ouml;glichen. Alle Lehrmaterialien wie Bilder, Lekt&uuml;ren, ja ganze Vorlesungen als Audiodateien sollen den Studenten via Iversity &uuml;berall zur Verf&uuml;gung stehen. </span><dfn><div id="attachment_113" class="wp-caption alignright" style="width: 271px"><img class="size-medium wp-image-113" title="Leerer Hörsaal, Foto: tobias sieben_flickr" src="http://www.living-history-network.de/wp-content/uploads/2011/10/wpid-134a67f366e7129d52ed498efb434531.jpeg" alt="Leerer Hörsaal, Foto: tobias sieben_flickr" width="261" height="163" /><p class="wp-caption-text">Leerer Hörsaal, Foto: tobias sieben_flickr</p></div></dfn></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Times New Roman,serif; font-size: medium;">Die Nutzung des neuen Portals soll sowohl f&uuml;r die Studierenden als auch f&uuml;r die Universit&auml;ten komplett kostenfrei sein. &bdquo;Wir wollen uns langfristig durch den Verkauf von Lernmaterialien finanzieren, die sich Studenten ohnehin kaufen m&uuml;ssen&ldquo;, so einer der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Hannes Kl&ouml;pper. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Times New Roman,serif; font-size: medium;">Das Portal funktioniert von Beginn an zweisprachig. So soll ein internationales Kommunizieren von Studenten verschiedenster Unis in unterschiedlichen L&auml;ndern m&ouml;glichen sein. So k&ouml;nnten Berliner Studenten mit Venezuelanischen Studenten auf Grundlage des selben Lehrmaterials &uuml;ber den Sozialismus im 21. Jahrhundert diskutieren. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Times New Roman,serif; font-size: medium;">Mit der Idee Iversity will man gegen die &uuml;berf&uuml;llten H&ouml;rs&auml;le an deutschen Universit&auml;ten vorgehen. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Times New Roman,serif; font-size: medium;">Gegen der Vorwurf der Entpersonalisierung des Studiums wehren sich die Entwickler :&bdquo;Im Gegenteil. Durch die Entlastung der Professoren von administrativen Aufgaben bleibt mehr Zeit f&uuml;r den pers&ouml;nlichen akademischen Austausch.&ldquo; Das wirkliche Fernstudium sei ohnehin ein Platz in der letzten Reihe einer 600-Mann-Vorlesung. </span></p>
<p><!-- p { margin-bottom: 0.21cm; } --></p>
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		<title>Ein Dorf im Mittelalter</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Sep 2011 19:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Online Team</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mittelalter]]></category>
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		<category><![CDATA[Siedlung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die D&#246;rfer im fr&#252;hen Mittelalter entstanden entweder durch freib&#228;uerliche Zusammenschl&#252;sse oder durch herrschaftliche Gr&#252;ndungen um Gutsh&#246;fe. Die herrschaftlichen Gr&#252;ndungen kann man heute noch an Ortsnamen nachvollziehen. Hat ein Dorf heutzutage noch Namen wie -heim,-hausen,-hofen,-dorf,-stat oder -seli, dann wurden diese meist von den adligen Herren angelegt. Damals (Ende des 14. Jhs.) lebten etwa 85-95% der ca. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p><dfn><div id="attachment_108" class="wp-caption alignleft" style="width: 296px"><img class="size-medium wp-image-108" title="Typisches Angerdorf, Foto: josef lex_flickr" src="http://www.living-history-network.de/wp-content/uploads/2011/09/Typisches-Angerdorf.jpg" alt="" width="286" height="214" /><p class="wp-caption-text">Typisches Angerdorf, Foto: josef lex_flickr</p></div></dfn>Die D&ouml;rfer im fr&uuml;hen Mittelalter entstanden entweder durch freib&auml;uerliche Zusammenschl&uuml;sse oder durch herrschaftliche Gr&uuml;ndungen um Gutsh&ouml;fe. Die herrschaftlichen Gr&uuml;ndungen kann man heute noch an Ortsnamen nachvollziehen. Hat ein Dorf heutzutage noch Namen wie -heim,-hausen,-hofen,-dorf,-stat oder -seli, dann wurden diese meist von den adligen Herren angelegt.</p>
<p>Damals (Ende des 14. Jhs.) lebten etwa 85-95% der ca. 12 Millionen Einwohner von Deutschland auf dem Lande, entweder auf Einzelh&ouml;fen oder in D&ouml;rfern. Die Einzelh&ouml;fe, welches besonders h&auml;ufig in Bayern, Schwaben, dem Schwarzwald, Nordwestdeutschland, dem Odenwald, der Oberpfalz oder im Alpenraum zu finden waren, lagen meist kilometerweit vom n&auml;chsten Hof und somit auch Nachbarn entfernt und besa&szlig;en einen riesigen Grundbesitz.</p>
<p>In den D&ouml;rfern dagegen gab es mehrere Hofst&auml;tten, welche mehr oder minder geschlossene Siedlungseinheiten darstellten. Die Bewohner stellten eine Lebens-,Wirtschafts- und Gerichtsgemeinschaft dar.</p>
<p>Im Durchschnitt wiesen diese D&ouml;rfer eine Einwohnerzahl von 70 Menschen mit ca. 10-12 H&ouml;fen auf. Dabei gab es unterschiedliche Dorfformen. Das Reihendorf, Angerdorf, Stra&szlig;endorf, Haufen und Rundlingdorf.</p>
<p>Rings um das Dorf erstreckte sich Ackerland, welches in gro&szlig;e Feldbl&ouml;cke, auch Gewanne genannt eingeteilt wurde. Jedem Bauern geh&ouml;rte davon ein bestimmtre Abschnitt oder Parzellen. Da es aber keine Feldwege dorthin gab, musste jeder Bauer &uuml;ber die Felder seiner Nachbarn hinweg gehen.Dies f&uuml;hrte dazu, dass es einen strengen Flurzwang gab. Die Zeit des S&auml;ens und des Erntens war genau festgelegt.</p>
<p>Jenseits der &Auml;cker und Wiesen gab es noch die <a href="http://www.faz.net/artikel/C31364/allmende-wo-kuh-und-schaf-gemeinsam-grasen-30326397.html" target="_blank">Allmende</a> oder gemeine Mark, welche von den Bauern gemeinschaftlich genutzt wurde. Es galt die Regel, je gr&ouml;&szlig;er der Hof war, desto mehr Allmendenutzungsrecht besa&szlig; auch der Bauer.</p>
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		<title>Die Ausgrabungen von Pompeji</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Sep 2011 12:07:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Online Team</dc:creator>
				<category><![CDATA[Antike]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Pompeji]]></category>
		<category><![CDATA[Rom]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Antike Stadt Italiens ist Rom. Im Jahre 753 vor Christi wurde sie gegr&#252;ndet. Dass es neben ihr noch andere interessante St&#228;dte im antiken Italien gab, wird von vielen meist vergessen. So auch die 600 v. Christi von den Oskern gegr&#252;ndete Stadt Pompeji. Der Stadt wird nachgesagt, dass die Menschen verschiedener gesellschaftlicher Schichten dort gl&#252;cklich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- p { margin-bottom: 0.21cm; } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Die Antike Stadt Italiens ist Rom. Im Jahre 753 vor Christi wurde sie gegr&uuml;ndet. Dass es neben ihr noch andere interessante St&auml;dte im antiken Italien gab, wird von vielen meist vergessen. So auch die 600 v. Christi von den Oskern gegr&uuml;ndete Stadt <a href="http://www.pompeji.de/" target="_blank">Pompeji</a>. Der Stadt wird nachgesagt, dass die Menschen verschiedener gesellschaftlicher Schichten dort gl&uuml;cklich zusammenlebten. Sie war auch ein Handelsknotenpunkt sowie ein Erholungsort f&uuml;r wohlhabende R&ouml;mer. Im Jahre 80 v. Christi wurde Pompeji unter dem r&ouml;mischen Imperator Lucius Cornelius als r&ouml;mische Kolonie eingenommen.<dfn><div id="attachment_109" class="wp-caption alignleft" style="width: 278px"><img class="size-medium wp-image-109" title="Pompeji, Foto: jochenahuebener_flickr" src="http://www.living-history-network.de/wp-content/uploads/2011/09/Pompeji.jpg" alt="" width="268" height="172" /><p class="wp-caption-text">Pompeji, Foto: jochenahuebener_flickr</p></div></dfn></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">159 Jahre sp&auml;ter, also im Jahre 79 litt die Stadt im S&uuml;den Italiens unter der unmittelbaren N&auml;he zum Vulkan Vesuv, dieser brach aus. Viele Bewohner Pompejis starben bei der Naturkatastrophe, nur die wenigsten konnten rechtzeitig fliehen. Wer nicht von fliegenden Gesteinsbrocken oder umst&uuml;rzenden H&auml;usern erschlagen wurde, der erstickte in der Asche. Diese legte sich in einem mehrt&auml;gigen Ascheregen &uuml;ber die r&ouml;mische Kolonie, nur einzelne Geb&auml;uded&auml;cher von mindestens vier Metern H&ouml;he ragten noch aus der Asche heraus. Pompeji schien dem Erdboden gleich.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Die Stadt geriet in Vergessenheit, auf der Ascheschicht wuchsen Gr&auml;ser. Neue Siedlungen wurde gegr&uuml;ndet.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span>&Uuml;ber 1.600 Jahre sp&auml;ter wurde &uuml;ber dem vergrabenen Pompeji ein Brunnen ausgegraben. Bei dieser Grabung fand man Gegenst&auml;nde der antiken Stadt, wusste diese aber nicht richtig zu deuten. Man hielt die Relikte f&uuml;r &Uuml;berreste der Villa des Pompeii, man schenkte ihnen keine weitere Beachtung. Anfang des 18. Jahrhunderts h&ouml;rte der Kavalleriegeneral F&uuml;rst d&#8217; Elboeuf von den Fundst&uuml;cken, er kaufte das Land, um nach wertvollen Antiquit&auml;ten zu graben. Die eigentliche Stadt Pompeji fand auch er nicht. Erst <span style="font-family: Times New Roman,serif;">sp&auml;ter, Im Jahr 1912 wurde eine Stra&szlig;e mit mehreren H&auml;usern mit Balkonen entdeckt, welche zu den Nuovi Scavi z&auml;hlen, den neuen Ausgrabungen.</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><br /></span></p>
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		<title>Die Antike</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Sep 2011 22:14:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Antike]]></category>
		<category><![CDATA[Hellenismus]]></category>
		<category><![CDATA[Homer]]></category>
		<category><![CDATA[Ilias]]></category>
		<category><![CDATA[Olympische Spiele]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Epoche der Antike umfasst etwa den Zeitraum von 1200 vor Christus bis 600 nach Christus. Im engeren Sinne bezeichnet sie die Geschichte des archaischen und klassischen Griechenlands, des Hellenismus und des R&#246;mischen Reiches. Andere Kulturen wie die altorientalischen nah&#246;stlichen Hochkulturen &#196;gypten, Mesopotanien, Persien oder Kleinasien spielen bei der strengen Definition der Antike kaum eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><dfn><div id="attachment_134" class="wp-caption alignleft" style="width: 262px"><img class="size-medium wp-image-134" title="Das antike Rom, Foto: joevili_flickr" src="http://www.living-history-network.de/wp-content/uploads/2011/09/Das-antike-Rom.jpg" alt="" width="252" height="168" /><p class="wp-caption-text">Das antike Rom, Foto: joevili_flickr</p></div></dfn>Die Epoche der Antike umfasst etwa den Zeitraum von 1200 vor Christus bis 600 nach Christus. Im engeren Sinne bezeichnet sie die Geschichte des archaischen und klassischen Griechenlands, des Hellenismus und des R&ouml;mischen Reiches. Andere Kulturen wie die altorientalischen nah&ouml;stlichen Hochkulturen &Auml;gypten, Mesopotanien, Persien oder Kleinasien spielen bei der strengen Definition der Antike kaum eine Rolle, wenn &uuml;berhaupt nur durch Kontakt zu Griechen und R&ouml;mern.</p>
<p>Die Urspr&uuml;nge der europ&auml;ischen Antike sind weitestgehend unbekannt. Mit dem archaischen Zeitalter begann im fr&uuml;hen 8. Jahrhundert vor Christus die eigentliche Antike. Aus dieser Zeit stammt die erste Aufzeichnung &uuml;ber die Olympischen Spiele. Bis 540 vor Christus breiteten sich die Griechen im westlichen Mittelmeer, an der n&ouml;rdlichen &Auml;g&auml;is und am Schwarzen Meer aus. In dieser Zeit enstanden auch <a href="http://www.stefan.cc/geschichte/autoren/homer.html" target="_blank">die ber&uuml;hmten Sagen Homers</a>.&nbsp;</p>
<p>Es folgten die Entstehung der Polis, der Stadtstaaten, die Bl&uuml;tezeit Athens und deren Untergang in die hellenistische Zeit, in der zwischen den drei Gro&szlig;m&auml;chten, den Ptolem&auml;ern, Seleukiden und Antigoniden erbitterte K&auml;mpfe um die Vorherrschaft gef&uuml;hrt wurden. Zu Beginn des 2. Jahrhunderts vor Christus gewann Rom an Bedeutung und dehnte in den folgenden Jahrhunderten seine Macht immer weiter aus. Schlie&szlig;lich entstand die R&ouml;mische Republik, die Kaiserzeit und schlie&szlig;lich die Sp&auml;tantike. Mit der islamischen Expansion im 7. Jahrhundert nach Christus endet die Antike und beginnt das Byzantinische Reich des Mittelalters.&nbsp;</p>
<p>Doch noch bis heute beeinflussen uns antike Traditionen: Philosophen, Staatstheoretiker, Wissenschafter und K&uuml;nstler der heutigen Zeit verweisen immer wieder auf Hinterlassenschaften der Antike wie der damaligen Rechtssprechung, dem Staatsystem oder der Naturphilosophie. Die Epoche der Renessaince im 15. Jahrhundert etwa ist nichts weiter als eine Wiedergeburt der antiken Ideen und Vorstellungen, aus der schlie&szlig;lich auch die Epochen der Aufkl&auml;rung und Moderne entsprang.</p>
<p>Ein Problem f&uuml;r Forscher und Geschichtswissenschaftler ist allerdings, dass ein Gro&szlig;teil der antiken Literatur nicht erhalten wurde. Die Sch&auml;tzungen gehen dabei von Verlustraten zwischen 90 und 99 Prozent aus. Durch die problematische Quellenlage ist es gut m&ouml;glich, dass das Bild, das wir heute von der Antike haben, ein sehr verzerrtes, unvollkommenes ist.</p>
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